Ein Läufer des Sportverbands bewältigt erneut anspruchsvolle Strecken

Mohamed Jibril erhält seine Medaille bei der Siegerehrung des Herkuleslaufs. Foto: Norbert Distelrath

Der 21-jährige Mohamed Ahmed Jibril, Flüchtling aus Somalia, startet als Läufer für den Sportverband Detmold. Am 21. August war er mit seinem Trainer Norbert Distelrath unterwegs nach Kassel zum Herkules-Berglauf über 8 km bei einem Höhenunterschied von 330 Metern. Mit Blick auf das Schloß Wilhelmshöhe und die Statue des Herkules ging es nur bergauf. Bei starker Konkurrenz wurde er Sieger in der Altersklasse U 23 und belegte mit 38:37 Minuten den 24. Platz.

Auch beim Grafschaftslauf ist eine Medaille seine bleibende Erinnerung. Foto: Norbert Distelrath

Am 29. August startete er zum Grafschaftslauf über 28,5 km von Rietberg nach Schloß Holte. Unterwegs in neuen Laufschuhen, die ihn zu beflügeln schienen, ging er die Strecke zwar etwas schnell an, aber nach drei Kilometern hatte er sein Tempo gefunden und war ab Kilometer 10 viel allein gelaufen. Im Ziel vor der Kulisse des Schlosses in Schloß Holte kam er lachend an. Als Sieger in der U 23 und als 19. Gesamtplatzierter mit einer Zeit von 1:56:27 Std. ist ihm eine hervorragende Leistung zu bescheinigen.
Man darf gespannt sein, wie er demnächst beim Hermannslauf abschneiden wird.
(hier das Foto MG 8138 = Auch beim Grafschaftslauf ist eine Medaille seine bleibende Erinnerung)

Über 3000 mal freier Eintritt

Die Aktion des Stadtsportverbandes Detmold zeigte sich trotz des nicht immer besten Freibadwetters als voller Erfolg. Von den durch Sponsoren gekauften 3300 Karten wurden 3204 ausgegeben. Somit nutzten in den letzten 3 Wochen der Sommerferien erfreulich viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit des freien Eintritts in alle 4 Detmolder Freibäder.

Der Vorsitzende, Carsten Lemm, bedankt sich bei allen Beteiligten für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Sportabzeichenehrung auf dem Hiddeser Bent am 24.8.2021

Persönlich Geehrte und Funktioner der Schulen, des Sportverbands, der Stadt Detmold und des VfL Hiddesen. Foto: Hajo Gärtner

„Alle Jahre wieder….“ – so beginnt nicht nur das bekannte Weihnachtslied, sondern ist auch eine Erkenntnis, dass aufgrund langjähriger sportlicher Leistungen diese gebührend zu würdigen sind.

An dem Sportplatz des VfL Hiddesen begrüßte Carsten Lemm als Vorsitzender des Sportverbands Detmold die erschienenen und besonders zu ehrenden Absolvierer des Deutschen Sportabzeichens. Das Grußwort der Stadt Detmold sprach die stellvertretende Bürgermeisterin Elke Wittek, die zusammen mit Julia Janzen und Uli Dubbert die Gratulation im Namen des Rates und des Bürgermeisters überbrachte. Zwar habe Corona die Ausübung des Sports beeinträchtigt, aber es sei erfreulich, dass alle Altersgruppen in Detmold das Sportabzeichen errungen haben. Besonders zu erwähnen sei, dass die Schulen die Absolvierung der hierfür gestellten sportlichen Bedingungen durch ihre Schüler fördern.

Dank und Anerkennung mittels Urkunde der Stadt und eines Geschenks des Sportverbands erhielten folgende Geehrte: Der 84-jährige Hans-Kurt Hellberg vom TV Heidenoldendorf, der sich seit 1949 den sportlichen Herausforderungen stellt; der 80-jährige Klaus-Dieter Niewald vom ehemaligen Verein 1860 Detmold für die 35. Wiederholung; Edith Schönwälder vom SV Jerxen-Orbke für die 45. Wiederholung; Wilfried Kampmeier vom VfL Hiddesen ebenfalls für die 45. Wiederholung; Michael Kersting für die 30. Wiederholung.

Sportabzeichen-Fachwart Arnold Bauer nimmt als Dank für sein Engagement ein Sportshirt des Sportverbands entgegen. Foto: Hajo Gärtner

Der Vereinsvorsitzende des VfL Hiddesen, Henning Stiegmann, nahm die Urkunde für 121 Abnahmen des Vereins entgegen, deren Erfüllung montags auf dem Sportplatz durch ehrenamtliche Helfer möglich sei.

Die Fa. Weidmüller Interface erhielt für 24 Erwerber eine Urkunde.

Der Schulleiter der Grundschule Heiligenkirchen Schnittker freute sich, für insgesamt 27 Absolvierungen des Abzeichens eine Urkunde entgegen nehmen zu können und wies darauf hin, dass drei Stunden Sport pro Klasse in der Woche durchgeführt werden. Eine Urkunde erhielt auch das Gymnasium Leopoldinum für die Ableistung der Sportbedingungen durch ein Viertel der Schüler/-innen. Das Schul-Highlight war allerdings erneut die August-Hermann-Francke-Hauptschule mit 293 Ableistungen. Schulleiter Erich Albrecht konnte zu Recht stolz auf diese Zahl sein. Allerdings merkte er kritisch an, dass der Schwimmunterricht wieder verstärkt möglich sein müsse, was im vergangenen Jahr nicht der Fall war. Carsten Lemm pflichtete dem unter Hinweis auf die genügend zur Verfügung stehenden Wasserflächen bei, allerdings stünden zu wenig Schwimmlehrer zur Verfügung. Er wies aber auch auf die kürzlich durchgeführten Schwimm-Aktionen des Sportverbands zusammen mit der Stadt hin.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wurden noch manche anregenden Gespräche bei Kaltgetränken geführt.

Christian Plesser ist Geschäftsführer des Stadtsportverbandes

Unser Foto zeigt den Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Carsten Lemm gemeinsam mit Christian Plesser und Bürgermeister Frank Hilker (von links) im Detmolder Rathaus. Foto: Stadt Detmold

Seit August leitet Plesser die Geschäfte im Stadtsportverband Detmold hauptamtlich. Er ist Ansprechpartner für alle hier organisierten Vereine und deren ehrenamtlich Tätigen und übernimmt dabei künftig Aufgaben, die bislang bei der Stadt Detmold lagen.

Christian Plesser ist gelernter Bankkaufmann und verfügt über ein gutes Netzwerk in der lippischen Sportlandschaft. „Er bringt die besten Qualifikationen für seine Aufgabe mit und wird den Sport in Detmold weiter voranbringen“, freut sich Bürgermeister Frank Hilker. Vor seiner Tätigkeit in Detmold war Plesser acht Jahre lang beim TBV Lemgo und zuvor sieben Jahre beim TV Grosswallstadt als Nachwuchskoordinator und Trainer für den männlichen Leistungsbereich zuständig.

„Für uns ist diese Personalie ein Segen, können wir doch die Unterstützung für die Detmolder Vereine auf eine professionelle Basis stellen und unser Angebot deutlich ausweiten“, sagt Carsten Lemm, Vorsitzender des Stadtsportverbandes.

Die neu geschaffene Stelle als hauptamtlicher Geschäftsführer wird von der Stadt Detmold bezuschusst. Die entsprechende Vereinbarung dazu hatten Bürgermeister Frank Hilker und der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Carsten Lemm, vor wenigen Wochen unterzeichnet.

Der Unterzeichnung ging ein entsprechender Ratsbeschluss voraus. In Detmold sind aktuell 60 Vereine mit rund 19.000 Mitgliedern im Stadtsportverband (SSV) organisiert. Dieser unterstützt seine Vereine materiell und personell und setzt sich darüber hinaus als Interessenvertreter für sie ein. Aufgaben, die bislang ehrenamtlich von den Mitgliedern des SSV erbracht wurden. Ein Engagement, das zunehmend an seine Grenzen stößt.

Freier Eintritt wird voller Erfolg

Foto: Stadt Detmold

Die Aktion des Sportverbandes Detmold erfreut sich riesiger Beliebtheit.

Rund 1800 Mal konnten Kinder bereits freien Eintritt in die vier Detmolder Freibäder genießen.

Carsten Lemm, Vorsitzender des Sportverbandes Detmold konnte Dank der Sponsoren das Kontingent auf 3.300 Tickets aufstocken. Bis maximal zum Sommerferienende können Kinder und Jugendliche bei Vorzeigen des Ausweises noch den freien Eintritt nutzen. Carsten Lemm bedankte sich dazu im Freibad Hiddesen besonders bei:

Oliver Bekiersch (Pressesprecher Sparkasse Paderborn-Detmold)
Sven Limberg (Stv. Pressesprecher Lippische Landesbrandversicherung)
Sybille Hilker (Unternehmenssprecherin Weidmüller)
Carsten Lemm (Vorsitzender Sportverband Detmold)
Christian Plesser (Mitarbeiter Sportverband Detmold)

30.000 Euro Personalkostenzuschuss für den Sport

Foto: Stadt Detmold

Der Rat der Stadt Detmold hat beschlossen, dass der Stadtsportverband künftig einen Personalkostenzuschuss durch die Stadt erhält. Bürgermeister Frank Hilker und der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Carsten Lemm haben jetzt die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Sportvereine sind es, die Kindern und Jugendlichen den Weg in den Sport ebnen, Wettkämpfe organisieren und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Sie vermitteln ein gesundes Gefühl für den fairen Konkurrenzkampf und für gemeinsame Werte. Die Vereine liefern damit einen wichtigen Beitrag in der Bildungs- und Sozialarbeit und helfen bei Integration und Inklusion.

In Detmold sind aktuell 60 Vereine mit rund 19.000 Mitgliedern im Stadtsportverband (SSV) organisiert. Dieser unterstützt seine Vereine materiell und personell und setzt sich darüber hinaus als Interessenvertreter für sie ein. Aufgaben, die bislang ehrenamtlich von den Mitgliedern des SSV erbracht wurden. Ein Engagement, das zunehmend an seine Grenzen stößt. So wird auch der SSV vom bundesweiten Trend rückläufigen Ehrenamts erfasst und die geforderten Aufgaben werden zunehmend komplexer und zeitintensiver.

Die Corona-Pandemie hat den Vereinen zusätzlich zugesetzt. Neben Vereinsaustritten bereiten den Sportlern auch die fehlenden Eintritte Sorgen. Entsprechend wichtig wird es künftig sein, Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Aufgaben, die künftig verstärkt durch den SSV wahrgenommen werden sollen. Dazu wird ein Stellenanteil aus der städtischen Sportverwaltung umgeschichtet, direkt in den Verein. Die Stadt Detmold sieht darin die Chance, die professionelle Unterstützung für den Sport künftig nicht mehr in der Verwaltung, sondern direkt beim SSV zu platzieren. Der Handlungs- und Unterstützungsbedarf kann so komplett neu aufgestellt und die Belange aus Sicht des organisierten Sports betrachtet werden.

Zu den Aufgaben des neuen Mitarbeiters / der neuen Mitarbeitern wird es künftig zählen, etwa Förderprogramme des Bundes oder des Landes nach Detmold zu holen, diese Begleiten und langfristig umsetzen. Oftmals ist dies nur durch Vereine bzw. den SSV möglich, da Kommunen nicht immer zuwendungsfähig sind. „An der Stelle sehe ich über diesen jetzt beschlossenen Weg große Potenziale, künftig noch mehr für den Sport in Detmold tun zu können“, sagt Bürgermeister Frank Hilker.

Eine weitere wichtige Aufgabe der neuen Stelle soll außerdem die als Ansprechpartner für die Detmolderinnen und Detmolder sein, wenn es um Fragen des Sports geht. Dazu wird es eine regelmäßige Erreichbarkeit im Familien.Info.Treff (F.I.T) geben.

Solidarität mit Flutopfern auch vom Sportverband Detmold

Die unfassbaren Bilder und Szenen mit zerstörenden Wassermassen und Überflutungen, die Menschen in NRW und weiteren Bundesländern in ihrer Existenz bedrohen und die von den Medien unmittelbar ins Haus geliefert werden, machen betroffen. So auch Carsten Lemm, den Vorsitzenden des Sportverbands Detmold, der sich mit seinen Vorstandskolleginnen und –kollegen schnell einig war: „Hier müssen wir helfen!“

Zwar ist der Sportverband nicht in einer der Feuerwehren oder THW’s vertreten, die vor Ort tatkräftig zupacken, aber durch eine großzügige Spende an das Aktionsbündnis „Deutschland hilft – Hochwasser Deutschland“ mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler als Schirmherrn will der Sportverband dazu beitragen, dass die größte Not der unter der Umweltkatastrophe leidenden Menschen gemildert wird.

Es mag vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein der Auswirkungen des Klimawandels sein, aber vordringlich ist die sofortige Hilfe für die Flutopfer wichtig.

Sportverband wirbt überregional für die Region Detmold

Wie aus der Pressemitteilung vom 19.10.2020 hervorgeht, sind für den Sportverband auch Sportler mit Fluchterfahrung in Lauftreffs am Start. Um dies nach außen zu dokumentieren, hat der Sportverband seine Läufer mit Laufshirts ausgestattet, die das Logo des Verbands tragen. So ergibt sich zum einen nach außen die Verbundenheit zur Stadt Detmold als auch der Zusammenhalt der Läufer mit dem Verband nach innen. Mit dem neuen Laufshirt ausgestattet, startete Mohamed Ahmed Jibril, ein 21-jähriger Sportler aus Somalia, bei den Summer-Athletics in Bielefeld. Ende August hat er ein volles Laufprogramm: Am 20. August ist der Urland-Lauf in Oerlinghausen über zehn Kilometer  geplant und einen Tag später wartet der Herkules-Berglauf in Kassel über 7,5 km. Ob er an beiden Veranstaltungen teilnimmt, wird kurzfristig entschieden. Am 29. August wird er über 30 km beim Grafschaftslauf starten. Die Strecke führt von Rietberg bis Schloß Holte.

Aber auch Laufwillige ohne Fluchterfahrung, die für ihre Gesundheit etwas tun wollen, sind beim Lauftraining willkommen (s. hierzu der Hinweis vom 19.10.20).

Sport im Park startet wieder!

Sport im Park startet wieder. Alle Infos und Angebote findet ihr unter:

https://www.ksb-lippe.de/taetigkeitsbereiche/sportinfrastruktur/sportstaetten/sport-im-park

Perspektiven für den Amateursport – jetzt!

Der Breitensport und Amateurbereich stehen seit mehr als einem halben Jahr nahezu still. Seit Ende Oktober 2020 ist die organisierte Sportausübung im Verein weitgehend untersagt oder sehr stark eingeschränkt.

Nach den „Notbremsen“ von Bund und Ländern sind jetzt konkrete Perspektiven für den Amateursport dringend nötig.

Der Deutsche Fußball-Bund e.V. spricht sich daher für die schnellstmögliche Wiederzulassung des geregelten Trainings- und Sportbetriebs im Breitensport und Amateurbereich aus. Die 7-Tage-Inzidenzen sollten nicht der alleinige Maßstab für Öffnungsperspektiven sein.

Der gesamte Amateursport im Freien muss so schnell wie möglich wieder aktiv werden dürfen. Die Zeit ohne Sport verstärkt den Bewegungsmangel in der Bevölkerung. Unabhängig vom Alter leiden alle Bevölkerungsgruppen vermehrt unter den negativen körperlichen, sozialen und seelischen Auswirkungen, weil sie seit Monaten nicht mehr regelmäßig ihren Sport ausüben dürfen.

Perspektiven für den Amateursport – jetzt! – Online-Petition (openpetition.de)